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21. November 2017, 15:02
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Heidi Rauhut

Heidi RauhutHeidegret Rauhut, 1950 in Landsberg am Lech geboren, zeigte bereits in ihrer Teenagerphase ein ausgeprägtes Interesse für indische Philosophie, Kultur, Kunst und Yoga. Neben ihrer Tätigkeit als Redakteurin für zwei Kinder- und Jugendzeitschriften in München lernte sie klassischen südindischen Tanz von Padmini Chari bis sie 1976 den nordindischen Philosophen, Autor und Künstler Harish Johari kennenlernte. Unter Johari’s außergewöhnlicher Führung begann sie sich über das Medium der Malerei dem Zauber und der Kraft der indischen Gottheiten anzunähern und auch die Symbolsprache und Wissenschaft der Chakras und Yantras zu verstehen, und dadurch tiefer in den magischen Bereich sakraler hinduistischer Kunst, Philosophie und Psychologie einzudringen.

Heidi übersetzte fünf der neun Bücher, die von Harish Johari in deutscher Sprache erschienen sind, darunter die 1988 erstmals publizierten Kochbücher „Grundlagen der ayurvedischen Kochkunst – Die Philosophie und Praxis der vegetarischen Küche Indiens“ und „Das Ayurveda Kochbuch“. Zu einer Zeit als Ayurveda in Europa noch wenig bekannt war, gab Heidi in München, Österreich, Holland und Belgien ihre Kenntnisse in vegetarischer Koch- und Gewürzkunst nach ayurvedischen Prinzipien an Yogalehrer, Freunde und vor allem auch an schwangere Frauen weiter.

Ab 1979 verbrachte Heidi regelmäßig jedes Jahr einige Monate bei der Familie ihres Lehrers in Nordindien und bekam Einblick in die zahlreichen spirituellen Fest- und Fastentage der Hindus, die eine bedeutende Rolle für das soziale und spirituelle Leben des religiösen Haushälters spielen.

Seit 1999 lebt Heidi als Mitglied der Familie ihres inzwischen verstorbenen Lehrers in Haridwar, Nordindien. Das Leben im traditionellen Hinduhaushalt und dem spirituellen Umfeld einer indischen Pilgerstadt, geben ihr ausreichend Anregung, sich intensiver spirituellen Studien und Praktiken zu widmen. Heidi ist Autorin des 2008 erstmalig in deutscher Sprache erschienen „Swara Yoga Kalenders“.

Der Swara Yoga Kalender basiert auf dem indischen „Panchang“,  der als „Sonne-Mondkalender“ eine wichtige Rolle im Alltagsleben der Hindus spielt. Der Panchang dient nicht nur als Zeitmaß, er hilft auch Astrologen und Priestern bei der Berechung der günstigsten Daten für alle wichtigen Ereignisse und Zeremonien im Leben eines Individuums, z.B. für die Eheschließung, Schwangerschaft, Taufe, fürs erstmalige Ausführen eines neugeborenen Kindes, für das Füttern der ersten festen Speise, für den ersten Haarschnitt eine Kindes, oder für die Eröffnung eines neuen Geschäftes, den Kauf eines Hauses oder Kraftfahrzeugs. Den Bauern dient er als Aussaat-Kalender und auch die religiösen Fest- und Fastentage werden gemäß der lunaren Tage (tithies) berechnet und gefeiert.

Die alte Wissenschaft des „Swara Yoga“ erklärt, wie wir das Wechselspiel lunarer und solarer kosmischer Kräfte in unserem Atemfluß und den beiden Gehirnhemisphären wahrnehmen und zu unserem Vorteil nutzen können.